World Invasion: Battle Los Angeles (Film) Review

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world-invasion-battle-of-los-angeles Die Menschen, im besonderen die Amerikaner haben ein Faible für Außerirdische. Da verwundert es nicht, das es unzählige Filme (wie E.T., Independence Day, Skyline, The Day the Earth stood still, Stargate, usw.) zu diesem Thema gibt. Dabei wurde so ziemlich jedes Menschen erdenkliches Szenario durchgespielt. Wobei die Extra-terrestrischen Neuankömmlinge meistens nicht in Frieden kommen, was die Menschliche Natur ziemlich gut wieder spiegelt. Wir (Menschen) haben anscheinend ein grundlegendes Problem mit dem Konzept des Friedens, so trifft es das Sprichwort ziemlich gut, dass das Wort “Frieden” als die kurze Zeit zwischen zwei Kriegen definiert.

Das soll hier aber keine Abhandlung über die Menschliche Natur werden, sondern meine Filmkritik über World Invasion: Battle Los Angeles. Der Film setzte ein als sich Sgt. Michael Nantz (Aaron Eckhart) gerade zur Ruhe setzten will. Er hat genug vom Krieg und den damit verbundenen “Geistern seiner Vergangenheit”. Da er ist der einzige Überebene seiner Einheit, die bei einem nicht näher genannten Kampfeinsatz ums leben gekommen ist. Seine letzte Aufgabe soll der Abschluss der Ausbildung einer neuen Einheit an Mariens sein. Diese Pläne werden von Aliens durchkreuzt, die Weltweit in verschiedenen Metropolen landen und ohne Vorwahrung angreifen. Im Fokus der Aliens steht das Wasser, die das kühl Nass zum Betrieb ihrer Technologie benutzten und die Menschen sind ihnen im Weg. Nantz wird abkommandiert um 2nd Lt. William Martinez (Ramon Rodriguez) zu Unterstützten, der frisch von der Offiziersschule kommt. Seine neue Einheit empfängt ihn nicht mit offenen Armen, da ihm der Makel des “Einzig Überlebenen” Anhaftet und es das ein oder andere Gerücht gibt wie es dazu gekommen ist. Die Situation wird noch verschärft, da in dieser Truppe der Bruder von einem der Gefallenen dienst tut.
Die Aliens verlieren keine Zeit und Überrollen L.A. und der erste Befehl lautet Zivilisten zu evakuieren die sich in einer Polizei Station verschanzt haben, bevor der komplette Küstenstreifen von L.A. bombadiert wird. Sie haben ein Zeitfenster von drei Stunden und so machen sie sich auf. Alle sind Geschockt von der Tatsache das sich innerhalb von nur wenigen Stunden die einst so lebendige Stadt in eine Trümmerfeld und Schlachthaus verwandelt hat. Noch bevor sie die Polizei Station erreichen erleiden sie die ersten Verluste. Sie schlagen sich zur Station durch, nur um eine Handvoll von Überlebe vor zu finden. Sie fordern einen Hubschrauber zur Evakuierung an und müssen mit Ansehen wie dieser von Aliens abgeschossen wird. 2nd Lt. William Martinez kämpft deutlich um Herr der Lage zu bleiben, scheint aber wie die Menschheit den Kampf zu verlieren. Nanzt muss ihn immer wieder an seine Pflichten erinnern und ins hier und jetzt zurück bringen. Sie müssen sich der Tatsache stellen, das sie mitten in einer heftig umkämpften Kampfzone von den eigenen Truppen abgeschnitten sind,fünf Zivilisten beschützten müßen und nur noch eine knappe Stunde habe, bevor der Luftschlag alles vernichtet. Sie müßen sich auf eigene Faust zur vorgeschobenen Operationsbasis durch kämpfen.

World Invasion: Battle Los Angeles (BLA) lässt sich am besten mit Independence Day (ID) vergleichen, da die zugrunde liegenden Tatsachen fast identisch sind. In beiden kämpfen die Menschen gegen die Uhr und gegen einen hoffnungslos Überlegenen Feind. ID hat hier einen mehr komödiantischen Ansatz mit Witz, Charmge und einer Priese Drama gewählt. BLA hingegen, zeigt den Schrecken des Bodenkampfes in alles Bereichen. Hier ziehe ich BLA vor, es wirkt Realistischer und schmeißt einem den Patriotismus nicht so deutlich ins Gesicht. Der Nachteil dieses Ansatzes ist, das jeder in BLA zu Kanonenfutter verkommt und der Film ein einziges und andauerndes Schlachtfest ist. Es gibt kaum Erholungsphasen und irgendwann versucht man gar nicht mehr einen Bezug zu den Charakteren auf zu bauen. Ihre Lebenserwartung ist einfach nicht hoch genug und ihr Charakter ist dementsprechend nicht Existent. Es gibt niemanden mit denen sich das Publikum (jedenfalls die, die noch nie einen Krieg erlebt haben) identifizieren kann.
Beide Filme gipfeln natürlich in den Obligatorischen heroischen Akt um die Menschheit zu retten, doch bei dem Zeitpunkt war ich in BLA vom Dauerbeschuss so abgestumpft, das ich es fast nicht als Höhepunkt des Films erkannt habe. 116 Minuten Explosionen und Tot bringen das so mit sich.

Ich würde World Invasion: Battle Los Angeles als realistische Neuinterpretation von Independence Day deuten, die bis auf den Realismus kaum Positives oder neues bietet. Der Höhepunkt geht unter, die Charaktere sind flach und Uninteressant und ich dachte nie das ich das mal sage, aber es gibt zu viel Action und zu wenig Erholungsphasen für das Publikum. Er ist aber immerhin besser als Skyline, bei weitem.

(5/10)

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