Die längsten Tage – Tag 04: Echt jetzt?

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Heute nach dem Frühstück machen wir uns auf nach Kåfjord und wollen dort die historische Kupfermiene besichtigen. Nachdem wir eine ganze Weile gefahren sind, haben wir den dazugehörigen und ausgeschriebenen Parkplatz auch gefunden, nur die Mine selbst nicht. Stattdessen sind wir etwas am dortigen Fjord spazieren gegangen, bis wir keine Lust mehr hatten. Danach sind wir die Straße noch ein mal auf und ab gefahren und haben abermals keine Miene gefunden. Leicht frustriert haben wir dieses Unterfangen aufgegeben und uns auf die Felsbilder die es in Kåfjord geben soll verlagert. Diese Felsbilder sind auch Teil des Weltkulturerbes von Alta und wie es unser Glück so bringt, haben wir diese auch nicht gefunden.IMG_6747

Zurück in Alta haben wir bei einem Supermarkt gehalten und haben ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Als wir wieder herausgekommen sind, entdeckte ich etwas inzwischen sehr Vertrautes am Scheibenwischer. Es war ein weiteres gelbes Parkticket, diesmal über 510 Kronen (ca. 60 €). Ich habe extra darauf geachtet und es hieß, dass die erste Stunde zu Einkaufzwecken kostenlos sei. Was dort aber nicht stand (oder vielleicht nur auf mir unverständlichem Norwegisch) war, dass man in jedem Fall ein Parkticket ziehen muss. Wenn man länger als eine Stunde bleibt, muss man halt noch Geld in den Automaten werfen. Nach einigem Ärgern steuerten wir die Post an, um auch diesen Strafzettel zu begleichen. Leider wussten wir mitlerweise wie wir das hinbekommen.

Mittlerweile war es früher Nachmittag und uns beschlich ein leichtes Hungergefühl. Zuerst versuchten wir es in einem American Style Diner, dass aber von meinem Vater mit einem Veto belegt wurde und so steuerten wir Pepes Pizza gegenüber an. So gesättigt buchten wir mit Hilfe der Tourist Information (die auch um die Ecke war) für morgen einen Tourguide für den Alta Staudamm. Den kann man nämlich nur mit einem Führer besichtigen. Zu guter letzt haben wir noch einmal das Alta Museum aufgesucht. Dort genehmigten wir uns wieder einen Kaffee und genossen den Blick auf den auf den Fjord hinaus. Ganz nebenbei hat sich mein Vater noch mit zwei CDs, mit Sami Joiks aus dem Museumsladen eingedeckt.

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