{"id":1349,"date":"2010-06-13T09:50:48","date_gmt":"2010-06-13T08:50:48","guid":{"rendered":"http:\/\/helgekoenig.de\/?p=1349"},"modified":"2010-06-13T09:50:48","modified_gmt":"2010-06-13T08:50:48","slug":"linuxtag-berlin-starwars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=1349","title":{"rendered":"LinuxTag, Berlin &#038; StarWars"},"content":{"rendered":"<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } -->Diese \u00dcberschrift mag jetzt etwas Unzusammenh\u00e4ngend klingen, aber ich werde versuchen alles so zu Verkn\u00fcpfen das es einen Sinn ergibt, hoffentlich jedenfalls.<\/p>\n<p>Anfang dieser Woche machte ich mich auf nach Berlin, denn der LinuxTag hat gerufen. Vor vielen Jahren, als er noch in Karlsruhe statt fand, habe ich ihn schon einmal Besucht, allerdings war damals mein Wissen \u00fcber Linux\/Unix-Betriebsysteme fast nicht existent.<br \/>\nHeute hat sich das nat\u00fcrlich alles ge\u00e4ndert. Ich nutzte auf mehreren Rechnern Linux und bin Level 1 Linux zertifiziert (LPIC), jedoch habe ich gemerkt das dieses Wissen gerade mal ausreicht um meine Defizite zu Erkennen. Auf dieser Veranstaltungen waren viele hochspezialisierte Leute und die meisten Vorlesungen waren auch nicht Verst\u00e4ndlich. Aber das lag nicht immer an meiner mangelnden Erfahrung, sondern auch oft an den Rednern, denn leider hat es sich viel zu oft Bewiesen, das Fachkenntnis, noch lange nicht Bedeutet, das man \u00fcber dieses Thema auch Referieren kann.<\/p>\n<p>Aber es gab nicht nur jede Menge Vorlesungen\/Pr\u00e4sentationen\/Workshops, sondern auch viele St\u00e4nde der verschiedenen Projekte und Communitys. So bin ich also immer wenn keine Pr\u00e4sentationen waren, die mich Interessierten, von Stand zu Stand und habe etwas Smaltalk betrieben. Auch wenn der meistens darin Bestand einfach nach zu fragen, worum es denn \u00dcberhaupt geht. Denn es waren so viele Projekte\/Produkte vertreten von denen ich noch nie zuvor etwas geh\u00f6rt hatte, das es mich doch ziemlich \u00dcberrascht hat.<br \/>\nSo vergingen als die Tage, in denen ich eigentlich nur zwischen Hotel, Messe und Fressbuden in der N\u00e4he gependelt bin. Bis auf den ein oder anderen Tweet, bin ich auch nicht wirklich zum Bloggen gekommen, denn es war so unerh\u00f6rt hei\u00df das ich gar keine Lust hatte irgendetwas zu schreiben. So habe ich die Abende damit zu gebracht in meinem Hotelzimmer zu vegetieren und zu versuchen nicht im Schlaf zu vergl\u00fchen, was mir leider nur mittelpr\u00e4chtig gelang. So vergingen die Tage wie im Flug, entweder schw\u00e4tzte ich mich von Stand zu Stand, lauschte Pr\u00e4sentationen zu Themen die mich Interessierten oder von Sachen von denen ich noch nie etwas geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Am letzten LinuxTag, wollte ich aber etwas von Berlin sehen, schlie\u00dflich war ich noch nie hier gewesen. Also verlie\u00df ich die Messe und machte mich auf Berlin zu erkunden. Leider wurde dieser Plan durch mehrere Faktoren eingeschr\u00e4nkt. Zu aller erst die Zeit, es war fr\u00fcher Nachmittag als ich mich endlich loseisen konnte, das andere, war das Wetter. Die ganze verdammte Woche war es so hell und hei\u00df gewesen das ich h\u00e4tte kotzten k\u00f6nnen und dann wenn ich mal was von Berlin sehen wollte , sind Wolken aufgezogen und es gab Nieselregen. Wenn man dazu noch meinen absolut \u00fcbermenschlich ausgepr\u00e4gten Orientierungssinn dazu nimmt, verwundert es nicht das ich alleine fast zwei Stunden brauchte um von Charlottenburg zum Brandenburger Tor zu kommen (Nein ich bin nicht gelaufen). Ein Gro\u00dfteil der Zeit verplemperte ich im Hauptbahnhof auf der Suche nach der U-Bahn-Station.<br \/>\nEndlich erreicht ich das Ziel meiner Begierde, das Brandenburger Tor, wenigstens das wollte ich sehen und wurde so gleich in die Gro\u00dfstadt-Realit\u00e4t geholt. In einem leichten Nieselregen, schl\u00e4ngelte ich mich an Horden von Touristen vorbei und genoss die Sprachvielfalt (ich habe schon vor Tagen aufgeh\u00f6rt zu versuchen, zu Erraten welche Sprache das ist). Vorbei an irgendeiner Demo zu Menschenrechten in irgendeinem Land, das ich schon wieder vergessen habe. Gefolgt von Touristenf\u00e4ngern die als Indianer, Cowboys oder Soldaten der Brieten, Amerikaner, Russen, DDR verkleidet waren. Einer jedoch hat mir ein Schmunzeln bereitet, denn einer hatte sich als Stormtrooper (aus Star Wars) verkleidet und ein \u00fcbergewichtiger Renter frage einen der britischen Soldaten, was das denn f\u00fcr eine Uniform sei, dieser wiederum erkl\u00e4rte dann etwas von Jedi-Rittern. Zwei Spezialisten im Fachgespr\u00e4ch also!<\/p>\n<p>Mittlerweile war es fr\u00fcher Abend, so das ich mich dazu Entschloss einen dieser Stadtrundfahrt mit zu machen. Da sehe ich zwar nichts wirklich, aber besser als auf eigene Faust planlos durch Berlin zu irren. Es ging an so ziemlich allen vorbei was Berlin zu bieten hat und das ganze wurde von einem \u00e4lteren Herren abwechseln in Deutsch und Englisch erl\u00e4utert. Leider hat er eigentlich nie Pausen gemacht wenn er die Sprache wechselte. So das man die ersten 5-10 Minuten fast nichts versteht, aber dann hat man sich daran gew\u00f6hnt. Nach knapp zwei Stunden Rundfahrt (ich hatte,  gl\u00fccklicherweise die letzte Rundfahrt des Tages erwischt) war das ganze auch schon vorbei. Das Kanzleramt und Reichstag hat mich, Beeindruckt ist nicht ganz das passende Wort, eher Bewegt. Auch wenn ich so gut wie nie Einverstanden bin was die Regierung so treibt, es ist immerhin einer der zentralen Pl\u00e4tze der BRD.<\/p>\n<p>Jetzt sitze ich im ICE auf dem Heimweg, rege mich dar\u00fcber auf das kein WLAN gibt und meine UMTS\/EDGE Verbindung im Minutentakt weg fliegt. Dabei habe ich doch entsprechend Gebucht, das ich einen Handy-Repeater im Waggon habe. Egal, Hauptsache es geht wieder Heimw\u00e4rts, denn an Hotelbetten werde ich mich wohl nie gew\u00f6hnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese \u00dcberschrift mag jetzt etwas Unzusammenh\u00e4ngend klingen, aber ich werde versuchen alles so zu Verkn\u00fcpfen das es einen Sinn ergibt, hoffentlich jedenfalls. Anfang dieser Woche machte ich mich auf nach Berlin, denn der LinuxTag hat gerufen. 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