{"id":2188,"date":"2011-07-10T23:47:14","date_gmt":"2011-07-10T21:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/helgekoenig.de\/?p=2188"},"modified":"2011-07-10T23:47:14","modified_gmt":"2011-07-10T21:47:14","slug":"google-music-beta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=2188","title":{"rendered":"Google Music (beta)"},"content":{"rendered":"<p>Vor ungef\u00e4hr einer Woche habe ich von Google eine Einladung f\u00fcr die Betaphase ihres neuen Musik Streaming Dienstes erhalten. Google hat es eindeutig mit einfachen und eindeutigen Bezeichnungen die einen Hang zur Einsilbigkeit haben.<\/p>\n<p>Nach der Einladung und der Aktivierung des Music Dienstes f\u00fcr mein Google Konto, wurde ich erst einmal durch ein paar Men\u00fcs gef\u00fchrt. So wurde ich darauf hingewiesen das es nur erlaubt ist Titel in die Cloud zu laden, die man besitzt oder eine entsprechende Nutzungserlaubnis hat. Danach fragte mich Google nach meinem bevorzugen Genres. Ich dachte mir nichts dabei und klickte wild drauf los. Das Ergebnis war, das ich haufenweise Titel in meiner Alben \u00dcbersicht vorfand, die aufgrund meiner Angaben dort platziert wurde. Ich h\u00f6rte in ein paar hinein, fand wenige gut, den Rest Schrott und l\u00f6schte sie erst einmal.<\/p>\n<p>Das Men\u00fc der Webseite ist sehr \u00dcbersichtlich gestaltet, am linken Rand ist ein Men\u00fc mit Sortierfunktionen nach Interpret, Album Genres oder Titel. Darunter kommen noch verscheide Playlist Verwaltungsm\u00f6glichkeiten, worunter auch eine Funktion f\u00e4llt mit der man nach Wahl eines Titels eine Playlist mit \u00e4hnlichen Titeln generieren kann. Am oberen Rand, unter der Google Account Leiste, ist das Logo und eine Suchleiste angebracht. Am unteren Rand finden wir die \u00fcblichen Bedienfunktionen wie Start\/Stop, Vor, Zur\u00fcck, Titel wiederholen, Zuf\u00e4llige Titelwahl und Lautst\u00e4rke. Man k\u00f6nnte behaupten, die komplette Men\u00fcstruktur ist so schlank, \u00fcbersichtlich und simpel das es Idiotensicher ist. Selbst wenn man in die Einstellungen wechselt bekommt man nicht viel mehr. So kann der Benutzter nur den Erhalt von Werbemails an- oder abschalten, den Zugang zu Music widerrufen und ein Ticket zu einem Problem erstellen. Zu guter Letzt findet man hier noch eine \u00dcbersicht aller mit diesem Konto verbundenen Ger\u00e4te wieder und kann deren Zugang widerrufen.<\/p>\n<p>Um Google Music mit neuer Musik zu versorgen muss eine Software namens Music Manager installiert werden. Diese ist nur f\u00fcr Windows und Mac Betriebssysteme verf\u00fcgbar, was den Dienst im momentanen Zustand f\u00fcr jeden Linux Freund (fast) unbrauchbar macht. Nach kurzer Installation und Autentifikation wird gefragt nach welcher Methode die Musik in die Cloud geladen werden soll. Aus iTunes, Windows Media Player oder ein Verzeichnis auf der Festplatte. Der Manager beginnt sofort damit das Verzeichnis zu durchsuchen und zu indizieren. Hat er das Erledigt beginnt er den kompletten Upstream der Internetverbindung zu vereinnahmen. Gl\u00fccklicherweise habe ich eine brauchbare Netzwerktonfiguration so das bestimmte Protokolle und Dienste mit unterschiedlicher Priorit\u00e4t behandelt werden. W\u00e4re das nicht der Fall, h\u00e4tte der ungebremste Upload des Managers meine Internet Verbindung unbrauchbar gemacht. In den erweiterten Einstellungen gibt es zwar eine Beschr\u00e4nkung f\u00fcr den Upstream, die in meinen Tests aber keine nennenswerte Auswirkung hatte.<\/p>\n<p>Momentan besteht die einzige M\u00f6glichkeit auf seine Musiksammlung zuzugreifen, aus der Webseite und der Music App die auf meinem Xoom schon Installiert war. Mittels weniger Handgriffe habe ich die App mit Google Music verbunden und konnte ohne Probleme auf meine bis dahin hoch geladenen Titel zugreifen. Die App f\u00fcr Android bietet ein paar sehr durchdachte Einstellungsm\u00f6glichkeiten. So ist es M\u00f6glich zu definieren, das Musik nur \u00fcber WLAN gestreamt oder herunter geladen werden soll, Titel zwischen zwischen zu speichern oder ganz herunter zu laden. Eine Option um nur bereits herunter geladene Titel an zu zeigen existiert auch.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich verschlie\u00dft sich mir der Sinn und Zweck von Google Music im momentanen Stadium der Entwicklung. Wieso soll ich meine Musiksammlung (die weit \u00fcber 6600 Titel umfasst) wochenlang \u00fcber meine bescheidene Internetverbindung in die Cloud laden, nur um sie dann \u00fcber WLAN auf meine Android Ger\u00e4te wieder herunter zu laden? Es geht weitaus schneller und unkomplizierter wenn ich das \u00fcber USB erledige. So spare ich mir auch das ganze Datenschutz Dilemma mit der Cloud und ich wei\u00df ganz genau wer Zugang zu meiner Musik hat.<br \/>\n<strong>Google wei\u00df sowieso schon viel zu viel \u00fcber mich!<\/strong> \u00dcber den Kalender wei\u00df Google welche Termine ich wo wahrnehme, \u00fcber Google+ welche Freunde ich habe und wof\u00fcr ich mich Interessiere, \u00fcber Mail meine ganze Korrespondenz und \u00fcber das Adressbuch die Namen, Telefonnummer und Anschriften aller meiner Kontakte. Buzz lasse ich mal au\u00dfen vor, das war sowieso eine Totgeburt.<\/p>\n<p>Die Beta von Google Music ist zwar eine technisch \u00fcberzeugende Umsetzung eines Musikdienstes aus der Cloud, aber sp\u00e4testens wenn ich daf\u00fcr zahlen soll werde ich ihn nicht mehr nutzten. Ich sehe einfach keinen Vorteil darin. Im Gegenteil, falls ich anfangen w\u00fcrde die Musik ohne WLAN \u00fcber eine Mobilfunk Verbindung zu streamen w\u00fcrden mir sogar noch Kosten entstehen. Au\u00dferdem habe ich einen mp3 Spieler der mir schon seit Jahren treue Dienste Erbringt. Wozu brauche ich also Google Music?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ungef\u00e4hr einer Woche habe ich von Google eine Einladung f\u00fcr die Betaphase ihres neuen Musik Streaming Dienstes erhalten. Google hat es eindeutig mit einfachen und eindeutigen Bezeichnungen die einen Hang zur Einsilbigkeit haben. 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