{"id":2795,"date":"2015-05-16T10:41:35","date_gmt":"2015-05-16T08:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/helgekoenig.de\/?p=2795"},"modified":"2015-06-19T03:41:57","modified_gmt":"2015-06-19T01:41:57","slug":"oppa-urlaub-style-tag-7-auf-nach-hongkong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=2795","title":{"rendered":"Oppa Urlaub Style &#8211; Tag 7: Auf nach Hongkong"},"content":{"rendered":"<p>Wir haben den Tag sehr ruhig angehen lassen und entspannt ausgeschlafen. Nach der Morgentoilette, haben wir unsere restlichen sieben Sachen zusammen gepackt und haben ausgecheckt. Die Koffer haben wir dann beim Concierge abgegeben und sind bei dem Kaffee Laden um die Ecke erst einmal brunchen gegangen. F\u00fcr Max gab es einen riesigen warmen Muffin und einen Cappuccino, w\u00e4hrenddessen ich mir einen warmen Blueberry Bagel mit Schinken und K\u00e4se nahm, dazu einen normalen Kaffee. Kurz vor einem buddhistischen Zen-Stand haben wir ganz gem\u00fctlich gegessen und dem Kommen und Gehen auf der Stra\u00dfe zugeschaut.<\/p>\n<p>Ges\u00e4ttigt und gekr\u00e4ftigt, haben wir unsere Koffer wieder ausgel\u00f6st und haben uns auf zur Bushalte Stelle gemacht. Es gibt hier zwei Flughafentransfer Linien. Einmal f\u00fcr 10.000 Won und f\u00fcr 16.000. Vom Concierge haben wir den Tip bekommen, da\u00df der f\u00fcr 16.000 Won (KAL Limousine) viel bessere Sitze h\u00e4tte und so haben wir gleich Tickets f\u00fcr diesen gekauft. Die paar Euro machen den Bock auch nicht fetter und der Transfer an sich war wunderbar. Das waren super bequeme Ledersessel mit Sicherheitsgurten (darauf hat der Fahrer wert gelegt), sehr gro\u00dfer Beinfreiheit und nat\u00fcrlich (wie \u00fcberall in Seoul) den \u00fcblichen WLAN Hotspots. Nach einer knappen Stunde Fahrt, waren wir in Incheon und suchten den Schalter, um unsere Koffer aufzugeben. Einmal gefunden, haben wir erfahren, da\u00df der Flug anscheinend \u00fcberbucht ist und da\u00df wir, weil wir so fr\u00fch da sind, auf die 1st Class aufgestuft werden. Max sah aus wie ein Kleinkind, das zum ersten Mal einen Lolli probiert hat. Er hat gestrahlt bis \u00fcber beide Ohren. Bei der Sicherheitskontrolle wurde auf einmal das zwei Zentimeter \u201cgro\u00dfe\u201d Taschenmesser, das ich am Schl\u00fcsselbund habe, beanstandet. Das d\u00fcrfte ich nicht mitnehmen, \u00fcber diese Tatsache etwas verwirrt (ich habe dieses Ding nie als Messer angesehen), habe ich nach kurzem Z\u00f6gern der freundlichen Dame das Taschenmesser \u00fcbergeben. Die war daraufhin gl\u00fccklich und ich nicht mehr. Immer noch leise fluchend (nicht \u00fcber die Frau, die macht nur ihren Job) stellten wir uns bei der Passkontrolle an und betraten erfolgreich die Duty Free Zone. Kaum waren wir dort, h\u00f6rten wir Musik aus einem der G\u00e4nge. Es stellt sich heraus, da\u00df der Flughafen Schauspieler besch\u00e4ftigt, die in traditioneller Kleidung der Josen Dynastie einen kleinen Umzug darbieten.\u00a0<a href=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150505_143422.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2796\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150505_143422-420x315.jpg\" alt=\"IMG_20150505_143422\" width=\"420\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150505_143422-420x315.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150505_143422-744x558.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150505_143422-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So marschiert eine kleine Ehrengarde von Soldaten voran, gefolgt von dem K\u00f6nigsehepaar, unter einem Sonnenschirm (getragen von Dienern). Danach kamen die k\u00f6niglichen Kinder (wieder unter einen Schirm). Gefolgt von ein paar Gefolgsleute und Adlige. Alles zusammen 20-30 Leute, die marschieren da immer wieder durch den Flughafen und die Soldaten br\u00fcllen immer, wenn sie einen Links- oder Rechtsschwenk machen. Nach kurzem Sihghtseeing durch die Shops haben wir uns dann in der Lounge einquartiert und warten auf den Flug. Die Stunden des Wartens haben wir unterschiedlich genutzt. Ich habe mein Reisetagebuch \u00fcberarbeitet und Max hat sich um m\u00f6gliche Sitzreservierungen f\u00fcr den R\u00fcckflug gek\u00fcmmert. Die Zeit verging wie im Fluge (Wortspiel billigend in Kauf genommen) und wir machen uns auf zum Gate. Beim Anblick des Flugzeuges war Max wieder aus dem H\u00e4uschen und konnte sich nicht satt sehen. Das Boarding wurde er\u00f6ffnet und wir wurden zu unseren pers\u00f6nlichen Kabinen gef\u00fchrt. Der Fernseher des Entertainment Systems war beinahe genauso gro\u00df wie der bei mir Zuhause. Wenn die Jungs und M\u00e4dels aus der Business schon umherwuselten, dann setzten die aus der 1st aber noch einen drauf. Man brauchte nur etwas verwirrt zu schauen (sobald man aus der Box schaute) und es war jemand da und fragte nach dem Rechten. Noch vor dem Abheben bekamen wir einen Aperetif und mussten uns zwischen einem asiatischen und westlichen Men\u00fc entscheiden. Max und ich w\u00e4hlten das westliche, da sich das asiatische Gericht nicht so lecker anh\u00f6rte. Als wir dann in der Luft waren, wurde uns ein Tisch gedeckt (der in der Zwischenwand versteckt war) und es gab eine Vorspeise aus einem kleinen Salat mit Balsamicodressing, Schinken, Melonen und ein paar Weintrauben. Gefolgt von dem Hauptgang, Steak mit Kartoffeln und Karotten. Als Nachspeise gab es Eis und Kaffee. Dabei sa\u00dfen wir auf Deluxe-Gundam-Sesseln, die waren so bequem, da\u00df ich nur zur H\u00e4lfte scherzte, das Alles abschrauben zu wollen und mitzunehmen. Ich stelle jetzt die Behauptung auf, da\u00df ich noch nie so angenehm geflogen bin wie mit der 1st Class Asiana und warscheinlich werde ich das auch nie wieder. Kurz vor der Landung habe ich noch mal alle verschiedenen, kleinen F\u00e4cher kontrolliert, ob ich nicht etwas vergessen habe. Dabei bin ich auf eine Kaputzen-Pulli gesto\u00dfen der nicht mir geh\u00f6rte. Als ich diesen der n\u00e4chst besten Stewardesse \u00fcbergab, ist deren perfektes L\u00e4cheln f\u00fcr nur eine knappe Sekunde verrutscht und es kam ein Blick hervor, den ich nur zu gut kannte. Dieser Blick bedeutete so etwas wie, verdammt noch mehr Arbeit. Trotzdem nahm sie ihn entgegen und verschwand. Wenige Minuten sp\u00e4ter kam dann die Chef-Stewardess zu uns, um sich zu bedanken, da\u00df wir mit Asiana geflogen sind und entschuldigte sich zwei mal f\u00fcr den Pulli.<\/p>\n<p>Die Gep\u00e4ckausgabe, Immigration und Zoll haben wir in Rekordzeit (maximal 25 Minuten) abgewickelt und standen im Arrival Bereich des Flughafens. Gerade als wir in die \u00f6ffentliche Zone gehen, wundere ich mich noch, warum uns da jemand zu winkt und auf einmal winkt Max zur\u00fcck. Etwas verwirrt wurde mir das winkende M\u00e4del als Gwendolyn vorgestellt. Max hatte sie bei einem seiner vorherigen Besuche kennen gelernt und sie dar\u00fcber informiert, da\u00df wir kommen. Sie ist sehr aufgeschlossen, fr\u00f6hlich und politisch aktiv. Sie erz\u00e4hlt freudig dar\u00fcber, da\u00df sie Teil der Occupy Hong Kong Bewegung w\u00e4re, die sich f\u00fcr demokratische Wahlen einsetzt und in einer Zeltstadt lebt. Diese Zelte w\u00e4ren komplett autark, wie z.B. bei Strom aus Solarzellen. Sie hatte auch schon das ein oder andere Zusammentreffen mit der Polizei gehabt und zeigte dabei ihr Samsung mit einem angeschlagenen Display. Danach zeigte Sie uns eine Visitenkarte von Thomas Reichart des ZDF. Er ist Chef Ost Asien Korrespondent und wir waren m\u00e4chtig beeindruckt, denn uns beiden war der Name ein Begriff. Max hat ihr eindringlich geraten, diese Visitenkarte aufzuheben. Leider waren wir so sp\u00e4t gelandet, da\u00df der regul\u00e4re Busverkehr nicht mehr fuhr und so haben wir uns Octous Cards geholt. Das sind wieder aufladbare Karten mit denen man alles bezahlen kann wie Bus, Bahn, Supermarkt (7-Eleven) und Automaten. Wieder einmal frage ich mich, warum bekommt man in Deutschland das nicht hin ? Ist es das, was man den Horizont erweitern nennt? Da\u00df man sieht, was in Deutschland nicht richtig funktioniert? Die Octupus Card luden wir auch gleich mit etwas Geld auf, das wir aus dem Geldautomat gezogen haben und fuhren mit der Bahn zu unserem Hotel. Dort wird gerade umgebaut und wir mussten erst etwas suchen, bevor wir den Eingang gefunden haben. Wir checkten ein, verabschiedeten uns von Gwendolyn und bezogen erstmal Quartier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben den Tag sehr ruhig angehen lassen und entspannt ausgeschlafen. Nach der Morgentoilette, haben wir unsere restlichen sieben Sachen zusammen gepackt und haben ausgecheckt. 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