{"id":2821,"date":"2015-05-16T10:43:53","date_gmt":"2015-05-16T08:43:53","guid":{"rendered":"http:\/\/helgekoenig.de\/?p=2821"},"modified":"2015-06-19T03:40:56","modified_gmt":"2015-06-19T01:40:56","slug":"oppa-urlaub-style-tag-12-schland-ich-komme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=2821","title":{"rendered":"Oppa Urlaub Style &#8211; Tag 12: Schland ich komme!"},"content":{"rendered":"<p>Wir schlafen zwar nicht aus, aber wir lassen es sehr langsam angehen und checken um 12 aus dem Hotel aus. Fahren mit der MTR (U-Bahn) zur Kowloon Station und geben dort unsere Koffer ab. Die Koffer werden dann schon zum Flughafen gebracht und wir k\u00f6nnen noch ein paar Stunden herumbringen, was wir auch machen. Zuerst treffen wir uns mit Josch, einem von Max Freunden hier und gehen indisch essen. Beim Betreten des Restaurants musste ich ziemlich schmunzeln, da ich nicht glauben kann, da\u00df Jemand auch nur mit den geringsten Englisch Kenntnissen freiwillig den Namen \u201cGaylord\u201d w\u00e4hlen w\u00fcrde.\u00a0<a href=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150510_135148.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2822\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150510_135148-420x315.jpg\" alt=\"IMG_20150510_135148\" width=\"420\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150510_135148-420x315.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150510_135148-744x558.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_20150510_135148-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>Dort gab es ein ziemlich schmackhaftes Buffet und gleichzeitig einen Kindergeburtstag. Jeder, der die indische Kultur und Gepflogenheiten auch nur ein bisschen kennt, wei\u00df da\u00df jede Indische Feier mit Tanzen und lauter Musik verbunden ist, so auch hier. Dies verkomplizierte die Unterhaltung geringf\u00fcgig, machte sie aber nicht unm\u00f6glich. Danach verabschiedeten wir uns von Josch und sind zur\u00fcck zur Kowloon Station, bei der wir uns noch einmal mit Gwendolyn getroffen haben. Wir mussten etwas suchen, aber schlie\u00dflich haben wir noch ein Caf\u00e9 gefunden, das ein paar Sitzpl\u00e4tze frei hatte. Bei Kaffee und kleinen Kuchen-Meisterwerken (die sahen wirklich wundersch\u00f6n aus) haben wir noch etwas geschwatzt. Dabei ist die Zeit wie im Fluge vergangen und wir mussten uns auch von Gwendolyn verabschieden und uns zum Flughafen aufmachen. Wir wollen n\u00e4mlich probieren, ob wir unsere Tickets nach London zu Business aufwerten k\u00f6nnen. Nach langem Warten auf einen freien Schalter, mussten wir noch l\u00e4nger warten, bis der Typ, der dahinter sa\u00df, uns eine brauchbare Information geben konnte. Leider bestand die aus der Aussage, da\u00df dieses Upgrade umgerechnet 1050\u20ac kosten w\u00fcrde. Das war uns zu viel und so sind wir bei Premium Economy geblieben. So sind wir etwas angefressen in die United Club Lounge gegangen und haben uns dort bis zu unserm Abflug entspannt.<\/p>\n<p>Ein paar Stunden sp\u00e4ter konnten wir zu unserem Gate gehen und unsere Pl\u00e4tze im Flugzeug einnehmen. Der Flug war \u00fcberraschend angenehm und ich konnte sogar ein paar Stunden nach dem Essen schlafen. Beinahe 14 Stunden sp\u00e4ter waren wir in London, Max w\u00fcrde sich hier f\u00fcr ein paar Tage mit Bekannten treffen und ich wollte gleich weiter nach Frankfurt fliegen. Wir verabschiedeten uns bis Freitag, da w\u00fcrden wir uns bei der Arbeit wieder treffen und gingen unsere Wege.<\/p>\n<p>Mein Anschlu\u00dfflug lie\u00df nicht lange auf sich warten und so war ich nur wenige Stunden sp\u00e4ter in Frankfurt. Es hat alles reibungslos geklappt. Ich musste keine 5 Minuten bei der Passkontrolle warten und als ich zu den Gep\u00e4ckb\u00e4ndern kam, war mein Koffer schon da. Der Zoll war gar nicht besetzt und so machte ich mich auf, den Bahnhof zu suchen. Dort angekommen, war mir schlagartig klar, da\u00df ich wieder in Deutschland war.<\/p>\n<p>Nach einer Reise \u00fcber den halben Planeten, bei der jeder Transport Dienstleister keine Probleme gemacht hat, gelang es der Deutschen Bahn f\u00fcr die letzten Einhundert-Irgendwas Kilometer mal wieder nicht p\u00fcnktlich zu sein. Diese Versp\u00e4tung hat nat\u00fcrlich daf\u00fcr gesorgt, da\u00df meine Zeit zum Umsteigen in die Regionalbahn in Mannheim von 8 Minuten auf unter 2 gesunken ist.<\/p>\n<p>Ich lauerte im ICE also darauf, da\u00df sich die T\u00fcren \u00f6ffnen w\u00fcrden und ich das Rennen des Umstiegs beginnen konnte. Doch abermals gr\u00e4tscht mir die Deutsche Streikbahn dazwischen, der Schaffner hat sich an mich heran gepirscht und will meinen Fahrschein kontrollieren. Doch zu seiner milden \u00dcberraschung habe ich mit so etwas gerechnet. Ich zeigte ihm meine Fahrkarte, dr\u00fcckte ihm mein Handy mit dem QR-Code der Streikbahn App ins Gesicht und schmiss ihm meine Kreditkarte zur Verifikation hinterher. \u00dcber diese Bereitwilligkeit war er wohl etwas verwundert, da er wohl dachte ich w\u00fcrde schwarz fahren. In diesem Moment kam der Zug zum Stehen, die T\u00fcren \u00f6ffneten sich und ich schoss aus dem Zug. Den Koffer wie ein rollendes Schild vor mir her schiebend, orientierte ich mich und stellte fest, da\u00df ich komplett am falschen Ende des Bahnhofes war. Den Atem f\u00fcr das Fluchen hob ich mir auf und sprintete die Gleise entlang, auf der Suche nach der Unterf\u00fchrung. Als ich schlie\u00dflich Gleis 5 verlassen hatte und die Treppen f\u00fcr Gleis 9 schwer schnaufend erklommen hatte, sah ich nur noch wie etwas Rotes aus dem Augenwinkel verschwand. Das Einzige was mir \u00fcbrig blieb, war der S-Bahn hinterher zu starren und schwer atmend, sto\u00dfweise zu fluchen.<\/p>\n<p>Mein Datenkraken-Handy sagte mir, mit Hilfe der Bahnstreik Informations-App, da\u00df ich eine halbeStunde warten m\u00fc\u00dfte bis eine Alternative f\u00e4hrt. Ich machte das Beste aus der mir gegebenen Situation, holte mir eine Brezel beim B\u00e4cker und ging zur\u00fcck zum Gleis. Diesen Zug wollte ich nicht verpassen. Was ich auch nicht tat und schlie\u00dflich in meinem Zielbahnhof ankam. Hier wurde ich von meinen Eltern in Empfang genommen, die mich nach Hause brachten.<\/p>\n<p>Ach ja trautes Heim, Gl\u00fcck der Baustelle? Der minimale Wasserschaden, der vor meiner Abreise festgestellt wurde, war wohl doch etwas gr\u00f6\u00dfer gewesen. Bei allen W\u00e4nden, um das Bad herum, wurde ein Teil der Tapete von der Wand gerissen. Im Bad selbst steht ein Raumluft-Entfeuchter, der mit Zeitschaltuhr von 8-12 und von 13-18 Uhr l\u00e4uft. Der hat zwei Ansaugrohre, eines verschwindet unter der Badewanne, das andere liegt im Schlafzimmer.<\/p>\n<p>Im Schlafzimmer ist der Schrank, der an der Wand zum Bad war, zusammen gebrochen und liegt in \u00dcberresten in der Ecke.<br \/>\nIch glaube ich brauche echt mal Urlaub.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schlafen zwar nicht aus, aber wir lassen es sehr langsam angehen und checken um 12 aus dem Hotel aus. Fahren mit der MTR (U-Bahn) zur Kowloon Station und geben dort unsere Koffer ab. 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