{"id":3059,"date":"2018-05-24T16:59:34","date_gmt":"2018-05-24T14:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/helgekoenig.de\/?p=3059"},"modified":"2018-07-07T03:23:06","modified_gmt":"2018-07-07T01:23:06","slug":"planlos-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=3059","title":{"rendered":"Planlos in Frankreich"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vor nicht einmal allzu langer Zeit kamen zwei Freunde und ich auf die glorreiche Idee nach Frankreich zu fahren. Wie die meisten guten Ideen haben wir bei der Planung nicht allzu genau nachgedacht und alles recht kurzfristig organisiert. Bei der Hotelreservierung wunderten wir uns kurz, warum wir erst im dritten Hotel, das wir anfragen zusammen Zimmer reservieren konnten. Aber dann wurde uns klar, dass dies das Pfingstwochenende ist und wahrscheinlich Gott und die Welt unterwegs sein w\u00fcrde. Aber wir fanden doch noch Hotels, die uns aufnehmen konnten und unerschrocken wie wir waren, lie\u00dfen wir uns nicht abschrecken und trafen uns am Samstag morgen um 4 Uhr zusammen in Frankfurt, programmierten das Navi und fuhren los.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dieses leitete uns \u00fcber Belgien und als die Deutschen Radiosender von den Belgischen ersetzt wurden, fragten wir uns f\u00fcr einen Moment ob das Radio kaputt gegangen sei, da wir nichts mehr verstanden. Dann wurde uns aber klar, das die im Radio Franz\u00f6sisch sprechen. Wir schmunzeln alle \u00fcber unseren irrtum und fuhren weiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bei unserer ausgiebigen und umsichtigen Planung haben wir die Zwischenstopps auch so gelegt, dass wir eine entspannte Fahrt hatten und unsere Etappen ausgeglichen. Nat\u00fcrlich ist uns nicht w\u00e4hrend der Fahrt aufgefallen das die erste Etappe nach B\u00e9nouville knappe 820 Kilometer lang ist und die n\u00e4chste morgen nach Mont Saint Michel nur weitere 125 Kilometer. Nein das war nat\u00fcrlich Absicht, wer was anderes sagt verbreitet eindeutig Fake News.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3062\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0556-420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0556-420x280.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0556-744x496.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0556-768x512.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0556-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/>Nach knappen 9 Stunden Autofahrt endlich in B\u00e9nouville, brauchten wir nur kurz unser Hotel (La Glycine) zu finden, da es sich in einer kleinen Seitenstra\u00dfe versteckte. Wir suchten uns einen Parkplatz und suchten die Rezeption auf, bei der wir mit einem freundlichen \u201cBonjour\u201d begr\u00fc\u00dft wurden. Als wir allerdings mit einem englischen \u201cHello\u201d Antworten entdeckten wir eine hochgezogene Augenbraue der Rezeptionistin. Die freundliche Frau konnte bestenfalls Holpriges Englisch und wollte uns schon wieder wegschicken, da das Hotel restlos ausgebucht war. Es brauchte auch etwas, bis wir ihr klar gemacht hatten dass wir \u00fcber das Internet zwei Zimmer reserviert hatten und endlich mit dem Checkin beginnen konnten. Erst im Nachhinein und nach mehrmaligen Fragen, bemerkten wir das ein paar Infos entweder vergessen wurden oder in der (nicht vorhandenen) \u00dcbersetzung untergegangen sind, aber dazu komme ich etwas sp\u00e4ter noch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir bezogen unsere Zimmer und entspannten etwas nach der Fahrt bis wir beschlossen, die Umgebung zu erkunden. Es gab zwei erw\u00e4hnenswerte Ziele, die Phoenix Bridge und der Strand. An der Br\u00fccke gab es ein Flugabwehrgesch\u00fctz aus dem 2. Weltkrieg, einen D-Day Shop und zwei Kaffees. Nachdem wir uns etwas umgesehen und den unz\u00e4hligen Joggern, Radfahrern und alles andere was sich da durch die Gegend trieb dabei zugesehen haben wie sie dem Kanal auf und ab marschierten, zogen wir weiter zum Strand.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3066\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0549-420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0549-420x280.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0549-744x496.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0549-768x512.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0549-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Falls wir dachten, wir h\u00e4tten halb Frankreich bereits am Kanal getroffen, wurden wir am Strand eines besseren Belehrt. Hier war offensichtlich \u201cthe place to be\u201d, der auch offensichtlich von den Ortsans\u00e4ssigen dazu benutzt wurde allerlei Aktivit\u00e4ten aus zu \u00fcben. Das ging von in dicke Decken geh\u00fcllt in der Meeresbrise ein Buch zu lesen bis zu Strandfu\u00dfball. Bei dem alle ein bis zwei Minuten der Ball vom Wind abgetrieben und m\u00fchsam verfolgt werden musste. Was die Jugendlichen aber anscheinen nicht besonders st\u00f6rte oder k\u00fcmmerte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es gab auch eine kleine Strandpromenade die mit mehreren L\u00e4den ausgestattet war, die allerlei Krimskrams, S\u00fc\u00dfigkeiten und Snacks anboten. Doch nicht nur das Leibliche Wohl wurde ausreichend bedient, auch das Spirituelle wurde abgedeckt, jedenfalls Interpretierte ich das Schild auf Franz\u00f6sisch mit den Tantrischen Symbolen und Piktogrammen so.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir nutzten die Gelegenheit uns mit ein paar Crepes und einem Eis zu st\u00e4rken und lauschten dabei (ungewollt) der Gesangsdarbietung einer S\u00e4ngerin die recht einsam in der Menschenmasse auf der stelle tanzte, die an Ihr vorbei zog. Sie sang mit voller Inbrunst, Gef\u00fchl und Hingabe. Leider w\u00e4re aber auch ein gewisses Ma\u00df an Textsicherheit und Musikalischer F\u00e4higkeit ihrer Darbietung durchaus zutr\u00e4glich gewesen. Denn oft summte sie eher als das sie sang und wenn sie sang, traf sie nicht so wirklich die T\u00f6ne, was aber niemand offensichtlich st\u00f6rte. Sie jedenfalls hatte ihren Spa\u00df bei der Darbietung.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-3068 alignleft\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0586-420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0586-420x280.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0586-744x496.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0586-768x512.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_0586-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Nachdem wir noch etwas weiter den Strand auf und ab gingen, kehrten wir zur\u00fcck in das Hotel, um bis zum Abendessen noch etwas zu faulenzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eines der wenigen Dinge die Eindeutig beim Chekin funktionierten, war die Frage ob wir einen Tisch im Hotel Restaurant reservieren m\u00f6chten (daf\u00fcr hat das Englisch gereicht). Nat\u00fcrlich hat sie vergessen uns zu informieren wann denn das Restaurant \u00f6ffnet und so wurden wir erst einmal bei der Rezeption abgewiesen. Das war f\u00fcr uns aber Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck, denn es gab nat\u00fcrlich keine Karte in Englisch und so konnten wir die Zeit die wir jetzt zu Verf\u00fcgung hatten nutzen, um im Empfangsraum die Speisekarte zu \u00fcbersetzten, die wir ergattert hatten. Am Schluss hatten wir auch eine ganz gute Vorstellung davon,\u00a0 was was ist, aber wenn wir nicht immer Geld darauf wetten w\u00fcrden. Aber etwas \u00dcberraschung geh\u00f6rt dazu, vor allem bei so einer ausgearbeiteten Fahrt und so st\u00fcrzten wir uns Mutig und zum \u00c4u\u00dfersten Entschlossen in die &#8222;Essensschlacht&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Restaurant war eines, das die gehobene Franz\u00f6sische K\u00fcche darbot und entsprechende Preise verlangte.\u00a0Es gab mehrere G\u00e4nge, die alle sehr gut schmeckten. Als wir dann Bezahlen wollten,\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">brauchten wir etwas um zu verstehen das wir dies nicht bei einem der Kellner machen, sondern an der Rezeption. Abermals zeigte sich das h\u00e4ssliche Gesicht der Sprachbarriere und zu diesem Zeitpunkt war so Gefrustet, das ich fast nur Franz\u00f6sische Antworten bekomme wenn ich Englisch rede, das ich den Kassierer nicht korrigierte, als er nicht kapieren wollte das ich ihm Trinkgeld anbiete. Vor allem das Drama, bis der kapierte das wir eine getrennte Rechnung m\u00f6chten. So habe ich das einfach, mit den Schultern zuckend mein Trinkgeld wieder eingesteckt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In Filmen, wenn verschiedene Charaktere in verschiedenen Sprachen reden und jeder versteht sich auf magische Art und Weise, hab eich das nie in Frage gestellt. Doch die Realit\u00e4t ist halt anders, vor allem wenn man einfach seinen Blaster ziehen und schie\u00dfen m\u00f6chte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vor dem Schlafen versuchte ich mich noch mit dem pseudo funktionalen WLAN des Hotels auseinander zu setzten, gab aber nach 30 Minuten (oder so) noch gefrusteter auf und benutzte einfach mein Handy mit Daten Roaming. W\u00e4hrend meiner vergeblichen Versuche auf das Internet zuzugreifen, begl\u00fcckten mich auch die unglaublichen d\u00fcnnen W\u00e4nde des Zimmers mit allerlei akustischer Untermalung. Da begann mit den Gespr\u00e4chen der anderen G\u00e4ste, die an meinem Zimmer vorbei gingen, sich im Nebenzimmer unterhielten oder einfach den Wasserleitungen die bei jeder Benutzung ach dar\u00fcber in Kenntnis setzten wollten. Aber zu dem Zeitpunkt war ich so M\u00fcde und kaputt, dass mich das alles nicht mehr gro\u00df st\u00f6rte und wie ein Stein schlief.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am n\u00e4chsten Morgen erfreuten wir uns an dem \u00fcberaus \u201c\u00fcppigen\u201d franz\u00f6sischen Fr\u00fchst\u00fccksbuffet f\u00fcr 9\u20ac. Das bestand aus Kaffee, Croissant, Baguettes, verschiedene Marmeladen und ein hom\u00f6opathische Angebote von Wurst und K\u00e4se. Aber wenigstens war der Kaffee gut und so nagte ich an ein paar Croissants mit Marmelade und hielt mich an meinem Kaffee fest. Gedankenverloren stellte ich fest,\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0wenn ich jetzt eine Zigarette rauche, eine Baskenm\u00fctze aufsetzten und ein Baguette unter den Arm klemme, bin ich das franz\u00f6sische Klischee.<br \/>\nWir witzelten auch rum, das wir die einzigen G\u00e4ste sind, die in den Nebenraum geleitet wurden. Einfach weil wir Deutsche sind, aber ich bin mir nicht sicher ob das wirklich nur ein Scherz unserer Seite war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da wir gestern beim Abendessen schon f\u00fcr die Zimmer abkassiert wurden, gaben wir nur noch die Schl\u00fcssel ab und fuhren weiter nach Saint Michel. Auf der restlichen Etappe wurde wir vor weiteren Mautstationen gl\u00fccklicherweise verschont (ein Gl\u00fcck) und kamen recht flott an. H\u00e4tten wir jetzt auch die Mail vom Hotel mit der Reservierungsbest\u00e4tigung gelesen, h\u00e4tten wir auch gewusst, dass das ganze Gel\u00e4nde abgesperrt ist und jede Auto zufahrt einen speziellen Code erfordert der 4\u20ac kostet.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Doch auch dies konnte uns nicht lange aufhalten und so haben wir auch dieses Hindernis mit Unterst\u00fctzung der Rezeption (und versp\u00e4teten Mail lesen) von unserem Hotel Mercure Mont Saint Michel gel\u00f6st.<br \/>\nNur waren wir viel zu fr\u00fch f\u00fcr den Checkin da <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">und uns wurde gesagt (diesmal in perfektem Englisch) die Zimmer sind noch nicht fertig. Wir m\u00fcssten noch bis fr\u00fchestens 14, eher 15 Uhr warten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Schulter zuckend machten wir erstmal Pause und a\u00dfen den restlichen Wegproviant im Schatten vor dem Hotel. Nach dem Mampf, stellten wir uns dem Kampf und pirschen uns Fotoschie\u00dfend an die &#8222;Insel&#8220; Mont Saint Michel heran. Gut pirschen ist vielleicht etwas \u00fcbertrieben, aber wir haben uns gekonnt in die Touristischen V\u00f6lkerwanderung eingegliedert, die \u00fcber den Damm zur Insel pilgerte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3065\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1004-420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1004-420x280.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1004-744x496.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1004-768x512.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1004-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/>Alles hier ist perfekt Touristisch erschlossen, vieles hat sogar eine Englische \u00dcbersetzung! Was uns sehr half um zu verstehen, was uns hier \u00fcberteuert angeboten wird. Aber an so einen Touristen Hotspot sollte man sich nicht \u00fcber aberwitzige Preise wundern.<br \/>\nWir lie\u00dfen uns mehr schlecht als recht vom Menschenstrom durch die Anlage treiben. Vorbei an unz\u00e4hligen Souvenir L\u00e4den, Restaurants und Snack-Bars. Das einzige was die anscheinend unendliche variable Reihenfolge untzerbrach, war das ein oder andere Hotel.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Von denen sogar ein paar die Preise offen angeschrieben hatten. Diese \u00fcberaus erschwinglichen Zimmer begannen bei rund 200\u20ac und das steigerten sich bis zu 900\u20ac. Da m\u00f6chte man doch gleich mehrere Tage bleiben, oder nicht?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Beim Wetter hatten wir auch ziemlich Gl\u00fcck, es war wolkenloser Himmel und mir wurde recht schnell (mal wieder) Klar, dass ich meine Sonnencreme zu hause vergessen hatte und beschloss mich eher in den Schatten auf zu halten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3063 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043-420x315.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043-420x315.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043-744x558.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043-768x576.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_20180520_115043.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/>Die Insel zum ersten Mal erkundet, machten wir uns mit dem (kostenlosen) Shuttle Bus auf dem Weg zur\u00fcck zum Hotel und vervollst\u00e4ndigten unseren Check in, entspannten kurz, nur um uns abermals Todesmutig in die Massen zu st\u00fcrzen. Dabei wurde uns klar, das wir bei der ersten Begehung das Gl\u00fcck hatten, die \u201cMittagspause\u201d erwischt zu haben, jetzt am Nachmittag war noch mehr los. Daf\u00fcr waren aber die Restaurants (vergleichsweise) leerer und so g\u00f6nnten wir uns einen weiteren Snack, a\u00dfen ein paar k\u00f6stliche Cr\u00eapes und sahen am Fenster den Massen dabei zu, wie sie an uns vorbei trampelten.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hier stellten wir dann unumst\u00f6\u00dflich fest, dass wir doch vielleicht (aber nur vielleicht) etwas zu viel Sonne abbekommen hatten. So viel Sonne sogar das ich mir mehrere Tage sp\u00e4ter, als ich wieder auf Arbeit war Spr\u00fcche anh\u00f6ren durfte, wie &#8222;Hast du die PC-Monitore zu hell eingestellt?&#8220;. Gute und freundliche Kollegen sind doch eine Bereicherung, oder?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zufrieden mit unserem Besuch fuhren wir abermals zur\u00fcck ins Hotel und entspannten noch etwas, um uns Geistig und K\u00f6rperlich auf das Abendessen vorzubereiten. Wir hatten uns bereits ein einen Restaurant nahe unserem Hotel ausgesucht,\u00a0das auch eine (funktionale) Englische Karte hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Den Tag lie\u00dfen wir dann zusammen auf einer nahe gelegenen Br\u00fccke mit Blick auf <\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Mont Saint Michel ausklingen und genossen dabei zusammen einen Becher Met und nutzten die Gelegenheit ein paar Fotos im D\u00e4mmerlicht zu machen. Diese Idee hatten nicht nur wir und so teilten wir d<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">en Sonnenuntergang unter anderem auch mit einem Schwarm Asiaten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3064\" src=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1038-420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1038-420x280.jpg 420w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1038-744x496.jpg 744w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1038-768x512.jpg 768w, https:\/\/helgekoenig.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_1038-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/>Das Schwarmverhalten von den vermutlich Japaners, war recht Interessant und brachte und etwas Belustigung. Niemals brach jemand aus der Gruppe aus, sie bewegten sich immer nur zusammen von Ort zu Ort.<br \/>\nAls es dann schlie\u00dflich zu Dunkel wurde, verabschiedeten wir uns zur Nachtruhe. Schlie\u00dflich mussten wir morgen wieder die komplette Strecke zur\u00fcck fahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am Morgen\u00a0Tags darauf trafen wir uns beim Fr\u00fchst\u00fcck wieder und diesmal verdiente es auch diese Bezeichnung, aber f\u00fcr 15\u20ac p. P. ist das auch zu erwarten. Es gab so gut wie alles, au\u00dfer Br\u00f6tchen (leider). Aber so gest\u00e4rkt, machten wir uns auf die Heimreise und stellten uns den Wegelagerern in Form von franz\u00f6sischen Mautstationen.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wir hatten auch recht Gl\u00fcck mit Staus und Baustellen und mussten nur f\u00fcr die gef\u00fchlten 300 Mautstellen Semi-Pausieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diesmal leitete uns das Navi nicht \u00fcber Belgien sondern beschloss in seiner unglaublichen elektronischen Weisheit uns nicht an Paris vorbei, sondern direkt durch Paris zu schleusen. Das nutzten wir so gleich um den Eiffelturm aus der \u201cN\u00e4he\u201d (von der Autobahn) zu sehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Pariser haben es aber nicht so ganz mit \u00fcbersichtlicher oder intuitiver Verkehrsf\u00fchrung und so waren wir alle froh, dass wir 3 paar Augen im Wagen hatten um die richtige Weg zu finden. Trotz der guten Wegbeschreibung von unserem Navi. So schafften wir es auch in Teamarbeit gut durch Paris und erreichten problemlos deutschen Boden. In Frankfurt trennten wir uns nach einer weiteren Pause und voneinander und nach insgesamt\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">knappen 12 Stunden war ich dann auch wieder zuhause und wollte nur noch Duschen. Denn die Sonne hat einen schon ganz gut gebacken im Auto.<\/span><\/p>\n<p>Aber nach dem Roadtrip ist vor dem Roadtrip, nur weis ich noch nicht genau wann es wohin geht. Zu viel Denken und Planung ist dem Spa\u00df sowieso nicht zutr\u00e4glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor nicht einmal allzu langer Zeit kamen zwei Freunde und ich auf die glorreiche Idee nach Frankreich zu fahren. Wie die meisten guten Ideen haben wir bei der Planung nicht allzu genau nachgedacht und alles recht kurzfristig organisiert. Bei der &hellip; <a href=\"https:\/\/helgekoenig.de\/?p=3059\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":3061,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[425,70],"class_list":["post-3059","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reiseberichte","tag-frankreich","tag-reisebericht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3059"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3059\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3086,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3059\/revisions\/3086"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/helgekoenig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}