Im Fadenkreuz

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Ich habe schon lange darüber nachgedacht, auch über Bücher zu bloggen die ich lese. Immer wieder habe ich es vor mich hin geschoben, aber bei diesem Buch musste ich einfach den Anfang machen. Die Rede ist von „Im Fadenkreuz“ von Petra Prinz dem ShadowRun Roman Nr. 70. Das Buch ist nicht neu (Erstausgabe 2005), aber ich habe nicht immer Zeit / Lust die Bücher zeitnah zu lesen die ich mir zulege. Aber ich fange an abzuschweifen.

Spider, ein Rabenschamane, wird zufällig Zeuge einer Übergabe. Diese Verläuft aber nicht wie geplant, denn es kommt zu einer Explosion, im folgenden Getümmel schnappt er sich den Koffer (dem Übergabe-Objekt) und verschwindet. Jeder der mit der Welt von ShadowRun vertraut ist, Thriller / Krimis mag oder nur etwas Gesunden Menschenverstand hat, wird so etwas nicht tun. Denn damit hat sich nun Spider als Zielscheibe für beide Übergabe-Parteien gebrandmarkt. Nachdem dann ein Wiederbeschaffungskommando die Wohnung seines Kumpels auseinander nimmt, während er sich und sein Kumpel noch darin befinden, tauchen sie erst mal Unter. Schließlich wird dann noch ein weiteres Team angeheuert, das den Koffer wieder beschaffen soll, das sich dann auch Unverhofft zwischen den Fronten wieder findet.

Leider bestätigt mich hier die Autorin in meiner Meinung, das viele weibliche Autoren keine Brauchbaren ShadowRun-Romane schreiben können. Denn in fast 300 Seiten, schafft sie es nicht, das ich mich mit den Protagonisten identifizieren konnte. Auch mit der Spannung hapert es doch heftig, zwar ist es nicht so schlimm, das ich den Roman nicht zu Ende gelesen hätte, aber mir kommt der ganze Roman, eher wie eine entartete Standbeschreibung Berlins (nachdem die Konzerne die Stadt „befreit“ haben) mit Rahmenhandlung vor.

Der Schluss des Buches, ist zwar für das ShadowRun setting typisch, aber nicht Befriedigend. Deswegen, kann ich mich nicht wirklich den Rezessionen auf Amazon.de anschließen, die sind doch etwas zu wohlwollend ausgefallen.

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